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Tagesgruß.

Weihnachtsgrüße und Weihnachtsbilder

Weihnachtsgrüße zum Verschicken: Bilder mit dem Gruß „Frohe Weihnachten“ — kostenlos herunterladen und weiterschicken.

Weihnachtsgrüße sind die einzigen des Jahres, die fast jeder verschickt und fast jeder bekommt. Sie gehen an Menschen, mit denen man täglich schreibt, und an solche, von denen man seit dem letzten Dezember nichts gehört hat. Genau diese zweite Gruppe macht sie schwierig: Man will freundlich sein, ohne zu tun, als stünde man sich näher, als es der Fall ist. Ein Bild nimmt einem diesen Balanceakt weitgehend ab, weil es den Gruß trägt und man selbst nur noch die Zeile darunter schreiben muss — oder gar keine.

Alle Weihnachtsgrüße auf dieser Seite sind fertige Bilder: Der Gruß steht als Schrift auf dem Motiv, und weitergeschickt wird die Datei, nicht ein abgetippter Satz. Das ist der praktische Unterschied zu einer Sammlung von Textvorlagen — hier wird nichts kopiert, sondern heruntergeladen und weitergeleitet, in derselben Bewegung, in der man ohnehin Nachrichten verschickt.

Dieser Bereich ist der erste dieser Seite, der einem festen Kalendertag gehört, und die Karten sind entsprechend gebaut. Dreizehn Motive stehen hier: ein einzelner Tannenzweig mit wenigen Kugeln, vier Kerzen in einem Kranz aus Zweigen und Beeren, eine verschneite Hütte am Abend, ein Teller Plätzchen, ein Rotkehlchen auf einem verschneiten Ast, ein geschmückter Baum mit Päckchen davor, ein Schneemann mit rotem Schal und einem Vogel auf dem Astarm, ein Rehkitz zwischen kleinen Tannen, ein alter Holzschlitten vor einem Lattenzaun, eine Tanne aus flachen Dreiecken, zwei Katzen in einem Korb, ein Pferd am verschneiten Koppelzaun und zwei Wichtel auf einem Regalbrett. Sie decken bewusst verschiedene Register ab: von der kleinsten denkbaren Dekoration bis zum vollen Bild des Festes.

Die letzten sieben dieser Motive sind später hinzugekommen, und sie sind nicht einfach mehr vom Gleichen. Sie stehen für Tonlagen und Motivwelten, die vorher gar nicht vertreten waren: eine lustige Karte, eine ausgesprochen niedliche, eine nostalgische im verblichenen Farbton alter Bilder, eine ganz reduzierte, die aus nichts als Dreiecken besteht, zwei Katzen im Korb, ein Pferd an der Koppel und zwei Wichtel auf dem Regalbrett. Wer sich vorher zwischen sechs Varianten desselben ruhigen Tons entscheiden musste, kann jetzt eine Tonlage wählen und danach erst ein Motiv.

Zwölf der dreizehn Motive sind hell gehalten, eines ist dunkel. Die verschneite Hütte spielt am Abend, und ihr Gruß steht deshalb in heller Schrift auf dunklem Grund statt umgekehrt. Das ist keine Laune, sondern eine Folge davon, wie Schrift lesbar bleibt: Auf einem dunklen Bild wären dunkle Buchstaben unlesbar, und ein Balken unter dem Text würde das Motiv zerschneiden. Wer abends schreibt oder wem eine helle Karte zu fröhlich ist, findet dort die passende.

Neben jedem Bild steht auf der Seite, auf welche Wochentage Heiligabend und die beiden Feiertage fallen. Das Datum selbst weiß jeder; der Wochentag ist das, wonach man tatsächlich plant — ob man am Abend noch arbeitet, ob eine Fahrt dazwischenliegt, wann man wem schreiben will. Diese Angaben stehen nicht auf dem Bild, sondern daneben, und sie werden aus dem Jahr berechnet statt abgeschrieben. Ein Bild mit einer Jahreszahl darauf wäre zwölf Monate später falsch; eine Angabe daneben ist beim nächsten Erzeugen der Seite wieder richtig.

Auf den Karten steht entweder „Frohe Weihnachten“ oder „Fröhliche Weihnachten“. Beides ist gebräuchlich und meint dasselbe; die zweite Form klingt eine Spur wärmer und altmodischer. Die zweite Zeile unterscheidet die Karten voneinander — mal ist sie ein Wunsch nach Ruhe, mal einer nach gutem Durchkommen, mal schlicht herzlich. Wer zwischen mehreren Empfängern unterscheiden will, unterscheidet am einfachsten hier.

Gesucht wird so etwas auf drei Arten, und alle drei meinen dasselbe: als Weihnachtsgruß, als Weihnachtsbild, oder als Bild mit dem ausgeschriebenen Gruß „Frohe Weihnachten“. Auf dieser Seite steht alles drei nebeneinander, weil es dasselbe ist — jedes Motiv trägt den Gruß in echter Schrift, und die Seite selbst ist die Sammlung, aus der man sich einen aussucht. Wer nach dem einen sucht, ist beim anderen richtig und muss nichts zweimal aufrufen.

Was auf diesen Bildern nicht zu sehen ist, gehört zur Entscheidung dazu: keine Menschen, kein Kirchenmotiv, kein Kreuz und keine Krippe. Die beiden Wichtel sind davon keine Ausnahme — Filz, Wolle und eine Mütze bis über die Augen ergeben eine Dekorationsfigur und kein Porträt. Die Karten sind als Kalendergruß gedacht, nicht als Bekenntnis. Wer eine religiöse Karte sucht, findet hier keine, und das ist eine bewusste Beschränkung statt eines Versehens.

Zum Zeitpunkt: Ein Weihnachtsgruß kommt selten zu früh und leicht zu spät. Am Vierundzwanzigsten selbst sind die meisten unterwegs oder am Tisch, und eine Nachricht am späten Nachmittag geht oft unter. Die Tage davor sind ruhiger, und ein Gruß, der ankommt, bevor es hektisch wird, wird eher gelesen. Für die Menschen, die man erst zwischen den Feiertagen erreicht, steht der Silvesterbereich dieser Seite bereit.

Die Motive sind gezeichnet und nicht fotografiert. Das ist bei Weihnachtsbildern der auffälligste Unterschied zu dem, was man sonst geschickt bekommt: Fotografierte Weihnacht sieht schnell nach Katalog aus, weil sie ein Zimmer zeigt, in dem niemand wohnt. Eine Zeichnung behauptet nichts über einen echten Ort und passt deshalb zu jedem, der sie bekommt.

Alle Karten dieses Bereichs gehören demselben Tag und sind deshalb den größten Teil des Jahres ohne Anlass. Das ist bei einem Feiertag unvermeidlich und wird hier nicht kaschiert: Wer im Juni ein Grußbild sucht, ist in den Bereichen für Morgen-, Abend- und Geburtstagsgrüße richtig, die an jedem Tag des Jahres funktionieren.

Wer den Text lieber selbst schreibt und dafür eine Vorlage sucht — Weihnachtswünsche, einen kurzen Spruch, ein paar Zeilen für eine Karte auf Papier —, findet die nicht hier, sondern bei den Weihnachtssprüchen auf kartenworte.de. Auf dieser Seite steht der fertige Gruß im Bild; dort stehen die Worte zum Abschreiben.

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