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Tagesgruß.

Gute-Nacht-Bilder

Bilder mit dem Gruß „Gute Nacht“ — zum kostenlosen Herunterladen und Weiterschicken.

Ein Gute-Nacht-Gruß ist die einzige Nachricht, die keine Antwort erwartet. Er beendet einen Tag, und wenn er ankommt, ist der Empfänger oft schon dabei, das Telefon wegzulegen. Das macht ihn zu einer besonderen Form: kurz, ruhig, ohne Frage am Ende, und mit einem Bild oft passender als mit einem Satz.

Sechzehn Karten stehen hier bereit, auf zehn Motiven. Neun Karten sind Einzelmotive, sieben gehören zu einer Wochentagsreihe, die sich ein eigenes Motiv teilt. Zuerst die neun: Drei sind Landschaften: eine Mondsichel über einem stillen See, ein weiter Sternenhimmel über einem einzelnen Baum und ein verschneites Häuschen unter einem Winterhimmel. Drei sind Tiere: eine schläfrige Eule auf einem Ast, ein schlafender Fuchs im Gras und eine Katze auf der Fensterbank. Dazu kommen ein Comic-Bär, der schon unter der Decke liegt, eine herzförmige Wolke über dem Meer und ein Heißluftballon zwischen den Sternen. Sie sagen nicht dasselbe, und wer regelmäßig schreibt, merkt den Unterschied.

Es lohnt sich, sie nach dem Anlass zu sortieren statt nach dem Aussehen. Der Fuchs und die Katze sind die Alltagskarten — warm, unverfänglich, an fast jeden verschickbar. Der See, der Sternenhimmel und der Ballon sind die stillen; sie richten sich an niemanden bestimmten und beanspruchen nichts. Das Herz setzt eine Beziehung voraus, der Bär eine gewisse Vertrautheit, der Winter eine Jahreszeit, und die Eule ist die Karte für Kinder. Wer diese Aufteilung im Kopf hat, sucht abends kürzer.

Dazu kommt die Wochentagsreihe: sieben Karten für Montag bis Sonntag. Sie zeigen alle dasselbe Motiv — eine nächtliche Wiese voller Glühwürmchen unter einer schmalen Mondsichel — und unterscheiden sich in der Zeile darunter, die den Tag benennt, der gerade zu Ende geht. Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Sparen: Weil das Motiv grundsätzlich keine Schrift trägt und der Tagesname erst danach als echte Schrift gesetzt wird, braucht eine Reihe über sieben Abende keine sieben Zeichnungen. Für den Morgen gibt es eine zweite solche Reihe mit einem eigenen, hellen Motiv; die beiden teilen sich kein Bild.

Zwei der neun Einzelmotive sind ausdrücklich für Kinder gedacht: die Eule und der Bär. Beide zeigen ein Tier, das gerade einschläft, beide haben einen sehr kurzen Gruß, und beide erzählen ohne Erklärung eine kleine Geschichte. Der Fuchs funktioniert ebenfalls, ist aber stiller. Die übrigen Motive wirken eher auf Erwachsene, die einen Tag ohne weitere Worte abschließen möchten.

Nachtbilder sind hell auf dunklem Grund gesetzt, Morgenbilder dunkel auf hellem. Das ist keine Stilfrage. Am späten Abend läuft ein Telefon meist mit geringer Helligkeit, und ein heller Bildschirm blendet; dunkle Schrift auf einem Nachtmotiv wäre dann kaum noch zu lesen. Wir messen den Kontrast der Schrift gegen genau den Hintergrund, auf dem sie am Ende steht, und nicht gegen eine Vorlage.

Ein Wort zur zweiten Zeile, die auf jeder Karte anders lautet. „Schlaf gut und träum was Schönes“ ist der klassische Wunsch, „Ruh dich gut aus“ meint einen bestimmten anstrengenden Tag, „Mach die Augen zu“ ist eine freundliche Aufforderung an jemanden, der noch am Telefon hängt, und „Ich denk an dich“ sagt etwas über die Beziehung. Das Bild entscheidet, ob eine Karte gefällt; diese Zeile entscheidet, ob sie passt.

Ein Nachtbild taugt auch dann, wenn gar kein Gruß gemeint ist, sondern ein Schlusspunkt: am Ende eines langen Chats, nach einem geklärten Streit oder wenn ein Gespräch enden soll, ohne abzubrechen. Ein Bild beendet eine Unterhaltung freundlicher als ein letzter Satz, weil es nichts mehr behauptet.

Alle Bilder sind quadratisch, kostenlos und ohne Anmeldung herunterzuladen. Sie dürfen privat frei weitergeschickt werden. Sie tragen kein Wasserzeichen und keine Werbung, und es wird beim Herunterladen nichts von Ihnen verlangt.

Zwischen den Motiven zu wechseln lohnt sich, wenn Sie regelmäßig schreiben. Dieselbe Karte an zwei aufeinanderfolgenden Abenden fällt auf, und zwar unangenehm: Sie liest sich dann wie eine automatische Nachricht, und genau den Eindruck soll ein Gute-Nacht-Gruß nicht machen. Sechzehn Karten reichen für einen Monat, wenn man sie nicht der Reihe nach abarbeitet — und sie reichen deutlich länger, wenn man das Motiv nach dem Abend aussucht statt nach der Reihenfolge. Bei der Wochentagsreihe gilt das besonders: Sie ist dafür gedacht, dass man zwei oder drei feste Abende damit belegt und nicht alle sieben.

Die Karten sind für den Bildschirm gemacht und nicht für den Drucker. Sie werden abends angesehen, oft bei geringer Helligkeit und meist nur für ein paar Sekunden. Alles an ihnen ist darauf ausgelegt: wenige Elemente, große Schrift, weiche Übergänge und kein einziger harter Kontrast, der im Dunkeln blendet.

Neue Nachtmotive kommen dazu, sobald sie dieselben Prüfungen bestanden haben wie die bestehenden. Dazu gehört bei diesem Bereich eine zusätzliche: Die Schrift muss auf dem dunklen Untergrund messbar genug Kontrast haben, und gemessen wird gegen den fertigen Hintergrund der jeweiligen Karte, nicht gegen einen angenommenen. Eine Karte, die diese Messung nicht besteht, wird nicht dunkler beschriftet, sondern neu gezeichnet.

Eine praktische Nebenwirkung des quadratischen Formats: Das Bild wird in der Chatvorschau nicht beschnitten. Bei hochformatigen Karten schneidet die Vorschau oft genau die Zeile ab, auf die es ankommt, und der Empfänger muss die Nachricht erst öffnen, um den Gruß zu sehen. Bei diesen Bildern steht er schon in der Übersicht da.

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