Zum Inhalt springen
Tagesgruß.
Guten-Morgen-Bild: weite Morgenwiese unter einem apricotfarbenen Himmel, mit dem Schriftzug „Guten Morgen“ und „Schönen Sonntag“
Von uns gestaltetes Motiv; die Worte setzen wir als Schrift.
Bild herunterladen

JPG · 1024 × 1024 · 96 KB · Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen.

Guten-Morgen-Bild für den Sonntag

Die weite Morgenwiese in Ruhe, dazu „Guten Morgen“ und „Schönen Sonntag“.

Auf der Karte steht

Guten Morgen

Schönen Sonntag

Das Bild ist das ruhigste dieser Reihe, ohne dass daran etwas verändert wurde: Eine offene Wiese, tief stehendes Licht, ein Himmel in Apricot und Gold, dazwischen nichts. Genau diese Leere macht es für den Sonntag passend. Ein Motiv, auf dem etwas los ist, hätte an diesem Morgen den falschen Takt.

Der Sonntag ist der Tag, an dem am meisten gegrüßt wird und am wenigsten verabredet ist. Viele Menschen schicken sonntags Bilder, die sie unter der Woche nicht schicken würden — an die Familie, an Nachbarn, in Gruppen, die sonst still sind. Ein Gruß am Sonntagmorgen fällt in eine Zeit, in der die Leute tatsächlich aufs Telefon schauen und nicht bloß draufschauen.

Auf der Karte steht „Guten Morgen“ und darunter „Schönen Sonntag“. Zwei Zeilen, mehr nicht. Der Sonntag trägt bei vielen Menschen eine eigene Bedeutung — für die einen ist es ein Ruhetag, für andere ein Familientag, für andere ein Arbeitstag wie jeder andere. Eine Karte, die den Tag nur benennt, passt in alle drei Fälle; eine, die ihn deutet, in höchstens einen.

Diese Wiese trägt alle sieben Tage der Woche. Sie kann das, weil auf dem Motiv selbst kein einziger Buchstabe steht: Die Zeichnung entsteht ohne Schrift, und der Name des Tages wird danach als echte Schrift daraufgesetzt. Was die sieben Karten unterscheidet, ist genau ein Wort — und das ist bei Wochentagen auch der ganze Unterschied.

Wer sonntags regelmäßig grüßt, sollte das Motiv im Blick behalten. Eine Karte, die jede Woche kommt, wird zum Ritual, und ein Ritual verträgt Wiederholung besser als eine einzelne Nachricht. Wechselt man das Bild trotzdem gelegentlich, merkt der Empfänger, dass jemand hingesehen hat.

Eine persönliche Zeile passt am Sonntag besonders gut, weil Zeit da ist, sie zu lesen. Ein Satz über das, was man selbst vorhat, lädt zu einer Antwort ein, ohne eine zu verlangen: „Wir gehen nachher raus“ sagt mehr als jeder Wunsch und stellt trotzdem keine Frage.

Ein Wort zur Reihenfolge: Wer alle sieben Karten benutzt, sollte am Sonntag anfangen und nicht am Montag. Der Sonntag ist der Tag, an dem am ehesten jemand antwortet, und eine Reihe, die mit einer Antwort beginnt, wird eher fortgesetzt als eine, die mit Schweigen anfängt. Das ist keine Regel, sondern eine Beobachtung darüber, wie Gewohnheiten entstehen.

Auf dem Motiv ist bewusst kein religiöses Zeichen zu sehen. Keine Kirche, kein Kreuz, kein Glockenturm am Horizont. Für viele Menschen hat der Sonntagmorgen einen kirchlichen Bezug und für viele andere nicht, und eine Karte, die sich auf eine der beiden Seiten stellt, ist für die andere unbrauchbar. Wer einen ausdrücklich christlichen Gruß sucht, findet ihn auf dieser Seite derzeit nicht — das ist eine Lücke und keine Absicht.

Zur Einordnung: Von den sieben Wochentagskarten wird diese am häufigsten gebraucht, und sie ist gleichzeitig die, bei der die Reihe am wenigsten auffällt. Wer nur sonntags grüßt, verschickt dasselbe Bild einmal pro Woche, und einmal pro Woche ist keine Wiederholung, sondern ein Termin. Wer alle sieben verschickt, sollte dagegen wissen, dass der Sonntag der Tag ist, an dem der Unterschied zwischen den Karten am ehesten bemerkt wird.

Und noch eine Anmerkung zum Ton: Auf keiner der sieben Karten steht ein Ausrufezeichen. Das ist eine kleine Entscheidung mit einer hörbaren Wirkung — „Schönen Sonntag“ ist ein Wunsch, „Schönen Sonntag!“ ist ein Zuruf, und am frühen Morgen ist der Wunsch fast immer der passendere von beiden.

Zur Herstellung dieses Bildes: Das Motiv wird mit einem Bildgenerator gezeichnet und danach von uns geprüft. Der Schriftzug stammt nicht aus dem Generator. Er wird anschließend als echte Schrift über das Motiv gesetzt, aus einer Textdatei, die ein Mensch geschrieben hat. Das ist kein Umweg, sondern der Kern: Bildgeneratoren schreiben Wörter unzuverlässig, und ein Grußbild mit einem Rechtschreibfehler im Gruß ist unbrauchbar. Weil der Text bei uns aus einer Datei kommt, kann er buchstäblich nicht anders aussehen als geplant — und wir prüfen ihn vor der Veröffentlichung noch einmal maschinell gegen genau die Zeile, die auf der Karte stehen soll, Buchstabe für Buchstabe.

Verwendung: Das Bild ist kostenlos und ohne Anmeldung herunterzuladen und darf privat frei weitergeschickt werden — in Messengern, per E-Mail, als Statusbild. Nicht erlaubt ist der Weiterverkauf der Datei selbst oder ihr Vertrieb als eigenes Produkt. Wenn Sie das Bild weitergeben, muss nichts angegeben werden; ein Hinweis auf diese Seite freut uns, ist aber keine Bedingung.

Zum Verschicken

  • Das Bild ist quadratisch. In WhatsApp, Signal und Telegram wird es dadurch weder oben noch unten beschnitten, und im Status bleibt der Schriftzug vollständig sichtbar.
  • Für Familiengruppen ist dieses Motiv gut geeignet: Es nennt den Tag, kommentiert ihn aber nicht, und passt deshalb auch dann, wenn am selben Sonntag jemand arbeitet.
  • Wenn Sie die Karte jede Woche schicken, speichern Sie sie einmal fest ab. Ein Bild, das man jedes Mal neu sucht, schickt man irgendwann nicht mehr.

Veröffentlicht Aktualisiert 801 Wörter

Alle Bilder in diesem Bereich