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Tagesgruß.

Silvestergrüße und Neujahrsgrüße

Silvester- und Neujahrsbilder zum Verschicken: „Guten Rutsch“ und „Frohes neues Jahr“ — kostenlos, ohne Anmeldung.

Der Jahreswechsel ist der Anlass mit dem engsten Zeitfenster und dem größten Verteiler. Innerhalb weniger Stunden schreiben sich Menschen, die das ganze Jahr über nichts voneinander gehört haben, und fast alle schreiben dasselbe. Ein Bild hilft hier weniger dabei, etwas zu sagen, als dabei, überhaupt gesehen zu werden: In einem Chatfenster voller gleichlautender Zeilen fällt ein Bild auf, ohne dass man lauter werden müsste.

Silvestergrüße und Neujahrsgrüße stehen hier als fertige Bilder: Der Gruß ist als Schrift auf das Motiv gesetzt, und weitergeschickt wird die Datei. Beide Wörter meinen in der Sache dasselbe und trennen nur den Zeitpunkt — Silvestergrüße gehen vor Mitternacht hinaus, Neujahrsgrüße danach. Diese Seite deckt beide Seiten dieser Grenze ab, und welche Karte auf welche Seite gehört, steht weiter unten.

Vier Motive stehen in diesem Bereich, und drei davon spielen nachts: ein Feuerwerk über den Dächern einer kleinen Stadt, drei Wunderkerzen in einem Glas auf einem dunklen Tisch und ein Topf mit vierblättrigem Klee neben Fliegenpilz und Hufeisen auf einer Fensterbank. Der Gruß steht auf diesen dreien in heller Schrift auf dunklem Grund — die Umkehrung dessen, was auf den meisten Karten dieser Seite steht, und die einzige Form, die auf einem Nachtbild lesbar bleibt.

Das vierte Motiv fällt bewusst aus der Reihe: ein Glücksschwein mit roter Mütze, das bei Tageslicht einen Schneehang hinunterrutscht. Es ist die einzige helle Karte dieses Bereichs, und deshalb steht ihr Gruß in dunkler Schrift auf hellem Grund. Das ist keine Abweichung um der Abwechslung willen, sondern dieselbe Regel wie bei den drei Nachtbildern, nur andersherum angewandt: Helle Buchstaben wären auf Schnee nicht zu lesen.

Der wichtigste Unterschied zwischen den Karten ist kein gestalterischer, sondern ein zeitlicher. „Guten Rutsch“ wünscht man vor Mitternacht, „Frohes neues Jahr“ danach. Drei der Karten tragen den ersten Gruß und gehören damit auf den letzten Tag des Jahres; die vierte trägt den zweiten und ist für die Tage danach gedacht. Wer die falsche Seite dieser Grenze erwischt, verschickt keinen Fehler, aber etwas, das ein wenig danebenliegt.

Neben jedem Bild steht, auf welche Wochentage Silvester und Neujahr fallen. Das entscheidet mehr, als es klingt: Ob der Erste auf ein Wochenende fällt, bestimmt, wie viele Menschen am Vormittag überhaupt am Telefon sind und wann ein Gruß gelesen wird. Diese beiden Angaben stehen im selben Block, weil sie zusammengehören und in zwei verschiedene Jahre fallen. Auf dem Bild selbst steht keine Jahreszahl.

Der Block wechselt erst am zweiten Januar auf den nächsten Jahreswechsel. Das ist Absicht: Am Neujahrstag wird noch gegrüßt, oft den ganzen Tag lang, und eine Seite, die um Mitternacht auf das kommende Jahresende umspringt, wäre genau dann unbrauchbar, wenn sie am meisten gebraucht wird.

Zur Auswahl: Das Feuerwerk ist die Karte für den großen Verteiler — sie zeigt das, was alle gleichzeitig sehen, und wirkt an niemanden persönlich gerichtet. Die Wunderkerzen sind die kleine Fassung desselben Abends und passen besser an eine einzelne Person. Die Glücksbringer sind die Karte für danach, für alle, die man in der Nacht nicht erreicht hat und denen der Gruß noch zusteht. Das rutschende Schwein ist die Karte für alle, denen die anderen drei zu feierlich sind — es nimmt das Wort „Rutsch“ beim Wort und ist damit die einzige der vier, die einen Witz macht.

Was hier nicht zu sehen ist: keine Menschen, keine Gläser, keine Flaschen und kein Anstoßen. Ein Grußbild geht oft an Menschen, deren Umstände man nicht kennt, und ein Motiv ohne Alkohol passt zu mehr Empfängern. Das ist eine Entscheidung über die Motive, keine Aussage über den Abend.

Ein Wort zum Feuerwerk als Motiv: Es ist gezeichnet und nicht fotografiert, und deshalb ruhig genug, dass darunter noch Schrift stehen kann. Fotografierte Feuerwerke sind für ein Grußbild fast immer zu unruhig — überall helle Punkte, dazwischen tiefes Schwarz, und der Gruß verschwindet zwischen den Funken. Auf dieser Karte bleibt die untere Bildhälfte dunkel und gleichmäßig, damit die Zeile getragen wird.

Dieser Bereich ist der kleinste dieser Seite, und das entspricht dem, was gesucht wird: Nach Silvesterbildern wird deutlich seltener gefragt als nach Weihnachts- oder Osterbildern, aber in wenigen Tagen sehr konzentriert. Vier Karten decken die Fälle ab, die es gibt — vor Mitternacht an viele, vor Mitternacht an einen, danach, und für alle, die einen Gruß ohne Feierlichkeit vorziehen.

Ein Hinweis zum Wortgebrauch, weil er beim Suchen hilft: Manche schreiben „Silvestergrüße“, manche „Neujahrsgrüße“, manche schlicht „Guten Rutsch“, und einige suchen nach Silvesterbildern oder Neujahrsbildern. Gemeint ist jedes Mal dasselbe, und auf dieser Seite führt jedes dieser Wörter zu denselben vier Karten. Wer eines davon im Kopf hat, muss keines der anderen kennen.

Veröffentlicht Aktualisiert 770 Wörter